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INHOUSE - SEMINARE
für Führungskräfte zur lösungsorientierten Intervention
bei sucht(mittel)bedingten Auffälligkeiten

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Fachseminar für Führungskräfte und Personalverantwortliche
“Lösungsorientierte Intervention am Arbeitsplatz bei Auffälligkeiten
im Zusammenhang mit riskantem Konsum von Suchtmitteln oder
süchtigen Verhaltensweisen”

-
zweitägig; jeweils von 9:00 - 12:00 Uhr + 13.00 - 16:00 Uhr (1.Tag) / 16:30 Uhr (2.Tag) -
 

Betriebliche Sucht-
prävention
und -hilfe

Betriebliches Gesundheits-
management

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Impressum

Fachseminar
“Lösungsorientierte Intervention am Arbeitsplatz
bei Auffälligkeiten im Zusammenhang mit
riskanten Konsum von Suchtmitteln oder
süchtigen Verhaltensweisen”
- zweitägig -

Zielgruppe:
Führungskräfte sämtlicher Hierarchieebenen; Personalverantwortliche; Fachkraft für Arbeitssicherheit.   max. 15 TeilnehmerInnen.

Zielsetzung/Inhalte:
Unter den Bedingungen der Verknappung materieller und personeller Ressourcen, der Zunahme von Arbeitsdruck und Unsicherheit des Arbeitsplatzes, von Globalisierung, demographischer Entwicklung und neuen Managementstrategien werden die Anforderungen an Führungskräfte in Betrieben und Verwaltungen immer vielfältiger. Gleichzeitig wächst mit der zunehmenden Bedeutung der ‚human resource’ das Erfordernis, die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und zu erhöhen. Dieses bedeutet für Vorgesetzte aller Hierarchieebenen bei Arbeits- und Verhaltensauffälligkeiten, deren Ursache Befindlichkeitsstörungen, psychische Probleme, Arbeitskonflikte, Suchtmittelmissbrauch oder anderes sein können, unmittelbar zu handeln. Führungskräfte befinden sich dabei häufig in dem Dilemma zwischen ‚Barmherzigkeit’ und ‚Rationalität’, sprich zwischen helfen wollen, sich um den Mitarbeiter kümmern und betrieblichen Erfordernissen, eigenen Belastungen sowie des Gefühls der Überforderung. Als hilfreich im Umgang mit diesem Dilemma hat sich eine strukturierte Handlungsanleitung, eine klare eigene Positionierung sowie die Festigung der sozialen Kompetenz für Interventionen und Kritikgespräche erwiesen.

Ziel des Seminars ist es, unter Berücksichtigung der betrieblichen Strukturen und unter Wertschätzung der speziellen Situation von Führungskräften, eine Grundlage zu schaffen für lösungsorientierte Interventionen. Auf der Basis von Grundmustern der Kommunikation soll erarbeitet werden, wie Interventionen in besonders schwierigen Situationen am Beispiel von Suchtproblemen lösungs- und ressourcenorientiert erfolgen können.

Hierzu werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am ersten Vormittag einige Grundkenntnisse über risikoarme, riskante und schädigende Konsummuster von Suchtmitteln, vorrangig Alkohol, sowie süchtige Verhaltensweisen, über Suchtprobleme in unserer Gesellschaft sowie am Arbeitsplatz vermittelt. Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch dazu angeregt werden, für sich einen kritischen Blick auf den eigenen Umgang mit Suchtmitteln zu werfen, um in der Situation mit betroffenen Personen bestimmte ‚Gesprächsfallen’ bewältigen zu können.

Themengebiete hierzu sind:

  • Unterscheidung von stofflichen und nicht-stofflichen Süchten;
  • die verschiedenen Suchtmittel und ihre Wertigkeit in unserer Gesellschaft;
  • die verschiedenen Suchtmittel und ihre Wertigkeit in der Arbeitswelt;
  • vom risikoarmen zum riskanten Konsum;
  • mögliche Auffälligkeiten bei riskanten Konsummustern in der Arbeitswelt.

Am Nachmittag des ersten Tages wird ein Blick darauf geworfen, warum es in der
Arbeitswelt notwendig ist, sich mit riskanten Konsummustern zu beschäftigen.

Themengebiete hierzu sind:

  • Unfallverhütung, Arbeitssicherheit und Suchtmittelkonsum
  • ökonomische Gründe zur Befassung mit Suchtproblemen in der Arbeitswelt
  • arbeitsrechtliche Gründe zur Befassung mit Suchtproblemen in der Arbeitswelt.

In diesem Zusammenhang werden die unmittelbaren Interventionsnotwendigkeiten bei der akuten Beeinflussung durch Suchtmittel thematisiert, über die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert und konkrete Interventionsschritte erprobt.

Bezogen auf das zentrale Thema ‚Wie führe ich ein Gespräch zur lösungsorientierten Intervention (‚Kritikgespräch’)’ werden insbesondere folgende Fragen und Themen behandelt:

  • Die eigene Positionierung zwischen ‚Barmherzigkeit’ und ‚Rationalität’.
  • Mit welchen Auffälligkeiten am Arbeitsplatz sind Führungskräfte bereits konfrontiert worden?
  • Worauf sollten und worauf müssen Führungskräfte reagieren?
  • Welche ‚guten’ Gründe gibt es für Führungskräfte, nicht zu reagieren?
  • Wo können sich Führungskräfte im Vorfeld einer Intervention Unterstützung holen?
  • Sind Hilfe und konsequentes Verhalten ein Widerspruch?
  • Was ist die Rolle als Führungskraft bei lösungsorientierten Gesprächen?
  • Lösungsorientierte Interventionen am Beispiel der Handlungsanleitung zum Umgang mit Suchtproblemen.
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der lösungsorientierten Intervention.
  • Welche Konsequenzen sind wann möglich?

Gearbeitet werden soll in erster Linie an den konkreten Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Methodisch werden im zeitlichen Wechsel eingesetzt: theoretischer InPut, Arbeitsgruppen, Praxisreflexionen, Übungen zur Erweiterung der sozialen Kompetenz, Gesprächsübungen (ohne Videoaufzeichnung).

Dauer: zweitägig;  jeweils 9.00 - 12.00 Uhr  und  13.00 - 16.30 Uhr (1.Tag) / 16:00 Uhr (2.Tag)

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Stand: Oktober 09, 2017